Mercedes-Benz 280S BestattungswagenBaujahr 1972 (gebaut 1965-1972)
Besonderheiten
Leichenwagen, Bestattungswagen.
Der Mercedes-Benz W108/W109 war ein Oberklasse-Modell von Mercedes-Benz und von 1965 bis 1972 in Produktion.
Die Geschichte dieses Fahrzeuges:
Dieses Fahrzeug wurde am 16. Februar 1972 erstmals auf die Rheinische Kraftwagen Gesellschaft mbH mit dem amtlichen Kennzeichen BN-VP 972 als PKW zugelassen, von hier wurde es verkauft und am 28. Februar 1972 mit dem Kenzeichen K-WK 15 auf einen Werbekaufmann aus Köln (der heute noch lebt) ebenso als PKW zugelassen. Die damalige Farbe des Wagens war blau. Der Werbekaufmann fuhr diesen Wagen ein Jahr, wie schon erwähnt, als normalen PKW und verkaufte ihn 1973 an ein Bestattungshaus in Köln.
Dieses Bestattungshaus ließ den PKW dann zum So-KFZ Bestattungswagen/Leichenwagen, bei der Karosseriefirma Rappold in Wülfrath umbauen. Hier wurde der Wagen dann neu lackiert und erhielt die Farbe rot-braun. Am 7. Februar 1973 wurde er dann mit dem Kennzeichen K-JM 800 als So-KFZ Bestattungswagen auf das Bestattungshaus neu zugelassen. Hier tat der Wagen bis August 1985 seinen Dienst und wurde dann an ein Bestattungsinstitut in Trier verkauft. Er wurde hier am 22. August 1985 wieder zugelassen und erhielt das amtliche Kennzeichen TR-AH 725. Dieses Bestattungsinstitut fuhr das Fahrzeug dann bis zur Stilllegung am 29. Januar 1996. Der Bestatter aus Trier verkaufte den Wagen nicht, sondern stellte ihn bis zum Jahre 2009, also 13 Jahre unbenutzt in seiner Garage ab. Als die Firmenräume umgebaut werden sollten, verkaufte er ihn aus Platzgründen dann doch. So gelangte er in einem ziemlich desolaten Zustand nach Wuppertal zu einem Autohändler, der ihn noch ein wenig weiter misshandelte, bis wir ihn dann im August 2009 letztlich erwarben. Der Wagen sah sehr traurig aus, am Dach blätterte der Strukturlack ab, der Chrom war stumpf, die Bremsscheiben hatte man mit einer Flex bearbeitet, das Automatikgetriebe schaltete nur noch bis in den 3. Gang und war somit defekt und Rost, Rost wo man nur hin schaute. In einer Blitzaktion, unter Mithilfe des KFZ Meisterbetriebes Heiko Schmidt, der immer ein offenes Ohr für unser Vorhaben hatte, uns mit Rat und Tat zur Seite stand, wurde der Wagen dann wieder so hergerichtet, das er am 26.09.2009 mit geringen Mängeln, nach 13 langen Jahren, wieder TÜV bekam, sogar dem sogenannten H Gutachten stand nichts im Wege.
Recht herzlichen Dank.
Die vollständige Restauration hält bis heute an.
Einsetzbarkeit und Standort
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